
© Studio21 Produktion
Kein Wort für die Liebe (2025)
Tragikomödie: Eine trauernde Studentin begibt sich auf einen Landhof – und findet dort eine neue Liebe.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung :
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 18 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Die Journalismus-Studentin Julia (Tabea Kötter) hat ihren Freund durch einen schweren Autounfall verloren. Auch fünf Monate später ist sie immer noch in tiefer Trauer. Ihre beste Freundin Larissa (Caroline Kötter) rät ihr zu einem Aufenthalt auf einem ländlichen Hof, um auf andere Gedanken zu kommen. Dort begegnet Julia dem gehörlosen Mathias (Nils Rohwedder). Dieser entwickelt schnell Gefühle für sie. Julia ist jedoch anfangs unschlüssig, ob sie schon bereit für eine neue Beziehung ist.
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Filmkritik
"Kein Wort für die Liebe": Ein Neuanfang
Der aus der Hansestadt Wipperfürth stammende Drehbuchautor, Regisseur und Sonderpädagoge Lukas Kotthaus hat mit seiner 2020 gegründeten Produktionsfirma Studio21 bereits zwei Langfilme realisiert – "Spinat zum Frühstück" (2022) und "Wann immer ich die Sonne sehe" (2023). Nun folgt mit "Kein Wort für die Liebe" sein drittes Werk, das abermals ohne jegliche öffentliche Filmförderung umgesetzt wurde.
Trauerarbeit und vorsichtige Hoffnung
Kotthaus schildert hier die Geschichte der Studentin Julia, die um ihren Freund trauert. Ein Aufenthalt auf einem ländlichen Hof sorgt schließlich dafür, dass die Protagonistin wieder neue Lebensfreude gewinnt – und sich sogar frisch verliebt. Das Skript und die Inszenierung zeichnen sich durch Optimismus aus; die Menschen, von denen Julia umgeben ist, sind sehr hilfsbereit – so etwa ihre beste Freundin Larissa oder der freundliche Hof-Angestellte Max, der von dem Regisseur selbst gespielt wird.
Handwerklich weist "Kein Wort für die Liebe" ein paar klare Mängel auf. So wird etwa die Musik deutlich zu aufdringlich eingesetzt. Auch ist die Erzählweise oft zu gemächlich, wodurch die rund zweistündige Tragikomödie einige Längen hat. Die Dialoge und die Art, wie das Ensemble diese vorträgt, muten meist ungelenk und wenig lebensnah an. Dennoch wird das große Mitgefühl spürbar, das der Film seiner Heldin entgegenbringt.
Ein ländliches Idyll
Die Sequenzen auf dem Hof zeigen uns einen sommerlich-harmonischen Zufluchtsort. Die Bilder und der Humor, mit denen Kotthaus und sein Team hier arbeiten, erinnern an die heimatliche "Immenhof"-Trilogie und rufen Nostalgie hervor. Die Love-Story zwischen Julia und dem gehörlosen Mathias wird ebenfalls empathisch erzählt.
Fazit: Eine zuweilen etwas steif wirkende Tragikomödie, die aber eine positive Botschaft mit sympathischen Figuren vermittelt.
Der aus der Hansestadt Wipperfürth stammende Drehbuchautor, Regisseur und Sonderpädagoge Lukas Kotthaus hat mit seiner 2020 gegründeten Produktionsfirma Studio21 bereits zwei Langfilme realisiert – "Spinat zum Frühstück" (2022) und "Wann immer ich die Sonne sehe" (2023). Nun folgt mit "Kein Wort für die Liebe" sein drittes Werk, das abermals ohne jegliche öffentliche Filmförderung umgesetzt wurde.
Trauerarbeit und vorsichtige Hoffnung
Kotthaus schildert hier die Geschichte der Studentin Julia, die um ihren Freund trauert. Ein Aufenthalt auf einem ländlichen Hof sorgt schließlich dafür, dass die Protagonistin wieder neue Lebensfreude gewinnt – und sich sogar frisch verliebt. Das Skript und die Inszenierung zeichnen sich durch Optimismus aus; die Menschen, von denen Julia umgeben ist, sind sehr hilfsbereit – so etwa ihre beste Freundin Larissa oder der freundliche Hof-Angestellte Max, der von dem Regisseur selbst gespielt wird.
Handwerklich weist "Kein Wort für die Liebe" ein paar klare Mängel auf. So wird etwa die Musik deutlich zu aufdringlich eingesetzt. Auch ist die Erzählweise oft zu gemächlich, wodurch die rund zweistündige Tragikomödie einige Längen hat. Die Dialoge und die Art, wie das Ensemble diese vorträgt, muten meist ungelenk und wenig lebensnah an. Dennoch wird das große Mitgefühl spürbar, das der Film seiner Heldin entgegenbringt.
Ein ländliches Idyll
Die Sequenzen auf dem Hof zeigen uns einen sommerlich-harmonischen Zufluchtsort. Die Bilder und der Humor, mit denen Kotthaus und sein Team hier arbeiten, erinnern an die heimatliche "Immenhof"-Trilogie und rufen Nostalgie hervor. Die Love-Story zwischen Julia und dem gehörlosen Mathias wird ebenfalls empathisch erzählt.
Fazit: Eine zuweilen etwas steif wirkende Tragikomödie, die aber eine positive Botschaft mit sympathischen Figuren vermittelt.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Kein Wort für die Liebe"
Land: DeutschlandJahr: 2025
Genre: Drama, Romantik
Länge: 123 Minuten
Kinostart: 27.03.2025
Regie: Lukas Kotthaus
Darsteller: Tabea Kötter als Julia, Caroline Kötter als Larissa, Nils Rohwedder als Mathias, Lukas Kotthaus, Nina Naber
Kamera: Simeon Hillebrand
Verleih: Studio21 Produktion