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Nina und das Geheimnis des Igels
Nina und das Geheimnis des Igels
© eksystent distribution filmverleih

Nina und das Geheimnis des Igels (2025)

Nina et le secret du hérisson

Französischer Animationsfilm über ein zehnjähriges Mädchen und dessen besten Freund, die ein kriminell gutes Abenteuer bestehen müssen.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 3.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Die kleine Nina liebt die Gutenachtgeschichten über einen Igel, die sich ihr Vater Vincent für sie ausdenkt, seit er einem wahrhaftigen Igel, der sich eines Tages an Vincents Arbeitsplatz verirrte, das Leben rettete. Vincent denkt sich aber nicht nur Geschichten aus, er bringt diese auch mit seinem Zeichenstift zu Papier. In Ninas Fantasie wird das in schwarz-weißen Farbtönen gezeichnete, possierliche Tierchen lebendig. Als Nina zehn alt ist, ändert sich alles. Die Fabrik, in der Vincent arbeitet, wird geschlossen. Vincent und sein Nachbar, der Vater von Ninas bestem Freund Mehdi, verlieren ihre Arbeit. Und Vincent hat weder Zeit noch Lust, sich neue Geschichten auszudenken.

Vom imaginären Igel angestachelt, heckt Nina einen Plan aus. Man munkelt, dass in der Fabrik ein Batzen Geld versteckt ist, den der schäbige Fabrikbesitzer, der inzwischen im Gefängnis schmort, dort vor seiner Verhaftung deponiert haben soll. Bekämen Nina und Mehdi dieses Geld in die Finger, müssten sich ihre Familien keine Sorgen mehr machen. Einfach mir nichts, dir nichts in die Fabrik spazieren können die zwei Freunde jedoch nicht. Ihnen steht ein Wachmann und dessen bissiger Hund im Weg, die rund um die Uhr um die Fabrik patrouillieren.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse4 / 5

"Nina und das Geheimnis des Igels": Kleine Hobbydiebe

Jean-Loup Felicioli und Alain Gagnol sind ein eingespieltes Team. Gagnol verfasst die Drehbücher, Regie führen sie gemeinsam – und das schon geraume Zeit. Die zwei Franzosen lernten sich in den 1980er-Jahren bei der Arbeit kennen. Beide waren beim Trickfilmstudio Folimage im südfranzösischen Valence als Animatoren angestellt, wo sie auch ihre ersten gemeinsamen Filme schufen. Der bekannteste davon ist der 2010 entstandene "Die Katze von Paris" (Originaltitel: "Une vie de chat"), der zwei Jahre später für einen Oscar nominiert war. Schon dieser Hit war im Krimigenre angesiedelt, in dem sich auch die jüngste Zusammenarbeit des Gespanns bewegt. Ein eingespieltes Team sind derweil auch die beiden Hauptfiguren.

Liebe zum Krimi

Aus ihrer Liebe zum Krimi machen Felicoli und Gagnol keinen Hehl; wenn er keine Filme dreht, schreibt Gagnol gar Kriminalromane. Auch Felicoli ist nicht nur Regisseur, sondern zudem Autor von Kinderbüchern. Die perfekte Kombination also für einen Kinderkrimi in Animationsfilmform. Ins Zentrum ihres jüngsten Kinderkrimis hat das Duo die aufgeweckte Nina gestellt, die mit kindlicher Fantasie auf die Sorgen der Erwachsenen reagiert. Ihr zur Seite steht der Nachbarsjunge Mehdi, mit dem sich Nina blind versteht. Unter dem abenteuerlichen Unterfangen, in eine Fabrik einzubrechen um dort verstecktes Geld zu erbeuten, schwingen also auch ernstere Töne mit. "Nina und das Geheimnis des Igels" handelt nicht nur von der Freundschaft zweier Nachbarskinder, sondern auch vom nahenden Ende der Kindheit und den Gefühlen, die damit einhergehen.

Ausbalanciertes Kunststück

Das große Kunststück besteht nun darin, all dies so zu gestalten, dass es für alle Altersklassen funktioniert. "Nina und das Geheimnis des Igels" fühlt sich weder zu erwachsen noch zu kindisch an. Das Regieduo hält die Wage zwischen Abenteuer, Spannung, Komik und Gefühl und peppt seinen Film durch Ninas Vorstellungskraft und den daraus entsprungenen imaginären Igel zusätzlich auf. Felicoli und Gagnol haben ihren Film als eine Art Heist-Movie für Kinder beschrieben, als ein "Ocean's Eleven" (2001), in dem statt George Clooney und Brad Pitt zwei Zehnjährige die Hauptrolle spielen. Dem möchte man lediglich hinzufügen, dass dieses Heist-Movie nicht nur für Kinder, sondern auch für deren Eltern ein großer Spaß ist.

Fazit: "Nina und das Geheimnis des Igels", der neue Film des Regieduos Jean-Loup Felicioli und Alain Gagnol ("Die Katze von Paris", "Phantom Boy"), ist ein waschechter Kinderkrimi, der nicht nur Kinder, sondern auch deren Eltern begeistern wird. Der Animationsfilm hält die Wage zwischen Abenteuer, Spannung, Komik und Gefühl und schafft es, abseits des Krimiplots auch von ernsten Themen kindgerecht zu erzählen.




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Besetzung & Crew von "Nina und das Geheimnis des Igels"

Land: Frankreich, Luxemburg
Jahr: 2025
Genre: Abenteuer, Animation
Originaltitel: Nina et le secret du hérisson
Länge: 82 Minuten
Kinostart: 13.03.2025
Regie: Jean-Loup Felicioli, Alain Gagnol
Darsteller: Loan Longchamp, Audrey Tautou, Guillaume Canet, Keanu Peyran, Guillaume Bats
Verleih: eksystent distribution filmverleih

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