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Was wir gemeinsam schufen (2025)
Lo que escribimos juntos
Drama: Ein Schriftsteller und sein Lebenspartner sind aufs Land gezogen – und müssen sich dort mit wichtigen Fragen auseinandersetzen.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung :
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Juan (Ezequiel Martínez) und Mariano (Santiago Magariños) sind seit vielen Jahren ein Paar. Vor Kurzem haben sie das städtische Leben hinter sich gelassen und sind mit ihrem gemeinsamen kleinen Hund in ein Haus in der argentinischen Provinz gezogen.
Während der Schriftsteller Juan sehr persönliche Dinge zu Papier bringt, möchte sich der ehemalige Grafikdesigner Mariano als professioneller Gärtner und Blumenzüchter verwirklichen. Zwischendurch kommt Juans gute Freundin Carla (Nazarena Rozas) zu Besuch. Das Paar versucht, sich einen Alltag aufzubauen, wird jedoch auch mit unverarbeiteten Konflikten konfrontiert.
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Filmkritik
"Was wir gemeinsam schufen": Ein neuer Anfang und alte Wunden
Der Drehbuchautor, Regisseur, Produzent und Editor Nicolás Teté wurde im Jahre 1989 in der westargentinischen Stadt Villa Mercedes geboren. In seinem aktuellen Werk "Was wir gemeinsam schufen" fängt er mit seinem Kameramann Juan Cobo das Zusammenleben der beiden Protagonisten Juan und Mariano ein, die von der hektischen Stadt aufs ruhige, idyllische Land gezogen sind. Wir beobachten, wie das langjährige Paar versucht, sich in der neuen Umgebung allmählich einen Alltag aufzubauen – und wir spüren, dass es noch diverse Dinge aus der Vergangenheit gibt, die den Neustart erschweren.
Vertrauen und Nähe
Die zwei jungen Hauptdarsteller Ezequiel Martínez und Santiago Magariños haben eine sehr stimmige Chemie miteinander, sodass es stets glaubwürdig erscheint, dass sich ihre Figuren seit langer Zeit kennen und bereits viel miteinander erlebt haben – sowohl Gutes als auch Schlechtes. In sexuellen Momenten, aber ebenso beim Kochen, Essen oder Fernsehen auf dem Sofa ist eine Vertrautheit zwischen Juan und Mariano erkennbar.
Grenzen und Überwindungsbemühungen
Zu den Themen, die "Was wir gemeinsam schufen" behandelt, gehört die Frage, inwiefern ein Schriftsteller (in diesem Fall Juan) seine privaten und intimen Erfahrungen in einer Partnerschaft in seine Arbeit einfließen lassen sollte. Hier fühlt sich Mariano deutlich vor den Kopf gestoßen, als er einige extrem persönliche Zeilen seines Partners liest.
Zugleich geht es vor allem um Kommunikation innerhalb einer Beziehung – um (Un-)Möglichkeiten, sich mitzuteilen und den eigenen Problemen Ausdruck zu verleihen. "Was wir gemeinsam schufen" ist ein spannender Liebesfilm, der weder auf klischeehaften Romantik-Kitsch noch auf heftig eskalierende Dramatik setzt, sondern sich ganz still der Dynamik eines Paares widmet und dabei eine feine Betrachtung liefert.
Fazit: Ein empathischer Film über die Konflikte eines Paares – und über den Versuch, sich den Problemen gemeinsam zu stellen.
Der Drehbuchautor, Regisseur, Produzent und Editor Nicolás Teté wurde im Jahre 1989 in der westargentinischen Stadt Villa Mercedes geboren. In seinem aktuellen Werk "Was wir gemeinsam schufen" fängt er mit seinem Kameramann Juan Cobo das Zusammenleben der beiden Protagonisten Juan und Mariano ein, die von der hektischen Stadt aufs ruhige, idyllische Land gezogen sind. Wir beobachten, wie das langjährige Paar versucht, sich in der neuen Umgebung allmählich einen Alltag aufzubauen – und wir spüren, dass es noch diverse Dinge aus der Vergangenheit gibt, die den Neustart erschweren.
Vertrauen und Nähe
Die zwei jungen Hauptdarsteller Ezequiel Martínez und Santiago Magariños haben eine sehr stimmige Chemie miteinander, sodass es stets glaubwürdig erscheint, dass sich ihre Figuren seit langer Zeit kennen und bereits viel miteinander erlebt haben – sowohl Gutes als auch Schlechtes. In sexuellen Momenten, aber ebenso beim Kochen, Essen oder Fernsehen auf dem Sofa ist eine Vertrautheit zwischen Juan und Mariano erkennbar.
Grenzen und Überwindungsbemühungen
Zu den Themen, die "Was wir gemeinsam schufen" behandelt, gehört die Frage, inwiefern ein Schriftsteller (in diesem Fall Juan) seine privaten und intimen Erfahrungen in einer Partnerschaft in seine Arbeit einfließen lassen sollte. Hier fühlt sich Mariano deutlich vor den Kopf gestoßen, als er einige extrem persönliche Zeilen seines Partners liest.
Zugleich geht es vor allem um Kommunikation innerhalb einer Beziehung – um (Un-)Möglichkeiten, sich mitzuteilen und den eigenen Problemen Ausdruck zu verleihen. "Was wir gemeinsam schufen" ist ein spannender Liebesfilm, der weder auf klischeehaften Romantik-Kitsch noch auf heftig eskalierende Dramatik setzt, sondern sich ganz still der Dynamik eines Paares widmet und dabei eine feine Betrachtung liefert.
Fazit: Ein empathischer Film über die Konflikte eines Paares – und über den Versuch, sich den Problemen gemeinsam zu stellen.
Andreas Köhnemann
TrailerAlle "Was wir gemeinsam schufen"-Trailer anzeigen

Besetzung & Crew von "Was wir gemeinsam schufen"
Land: ArgentinienWeitere Titel: What We Wrote Together
Jahr: 2025
Genre: Drama
Originaltitel: Lo que escribimos juntos
Länge: 93 Minuten
Kinostart: 13.03.2025
Regie: Nicolás Teté
Darsteller: Santiago Magariños, Ezequiel Esteban Martinez, Nazarena Rozas
Kamera: Juan Cobo
Verleih: Gmfilms