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Moon, der Panda (2024)
Moon le panda
Spielfilm über die Freundschaft eines Jungen mit einem echten Panda-Baby in den chinesischen Bergen.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung :
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Der zwölfjährige Tian (Noé Liu Martane) lebt in einer chinesischen Großstadt und spielt ständig auf seiner Konsole. An seinem Geburtstag beschimpft ihn sein ehrgeiziger Vater Fu (Liu Ye) wieder einmal, weil seine Schulnoten besser sein könnten. Die aus Frankreich stammende Mutter Emma (Alexandra Lamy) findet, dass Fu zu streng ist und sich auch zu wenig Zeit für die Familie nimmt. Die Ehe kriselt. Tian hält sich für einen Versager und hat keine Freunde.
In den Ferien besuchen Tian und seine Schwester Liya (Nina Liu Martane) Großmutter Nai Nai (Sylvia Chang) in ihrem Haus in den Bergen. Als er zum Holzsammeln geschickt wird, entdeckt Tian im Wald ein Pandakind und nähert sich ihm. Die Bärenmutter zeigt sich zunächst misstrauisch, doch Tian gelingt es bald, sie zu beruhigen. Tian nennt den kleinen Bären Moon und spielt jeden Tag mit ihm. Aber niemand soll von dieser Freundschaft erfahren, denn es ist verboten, sich den Tieren in ihren Naturreservaten zu nähern. Tian muss bald zurück in die Stadt. Er kann es kaum erwarten, den Panda wiederzusehen.
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Filmkritik
"Moon, der Panda“: Ein Bär zum Liebhaben
Es ist nahezu ausgeschlossen, einen Spielfilm mit Großen Pandas in ihren natürlichen Lebensräumen in China zu drehen. Die Behörden achten darauf, dass die geschützten Tiere, die im Land der Mitte hoch angesehene Werte wie Frieden und Freundschaft symbolisieren, ungestört leben. Doch dem französischen Regisseur Gilles de Maistre ("Mia und der weiße Löwe“) gelang das scheinbar Unmögliche. "Moon, der Panda“ erzählt von der Freundschaft eines Jungen mit einem Pandakind in freier Natur in den Bergen Sichuans. Der Film kommt ohne Spezialeffekte aus, die reizvollen Aufnahmen mit Seltenheitswert entstanden, während der junge Hauptdarsteller Noé Liu Martane mit dem verschmusten Panda spielte.
Seltene Freundschaft
Pandakinder sehen so knuddelig und lieb aus, als würden sie auch gern in den Arm genommen und geherzt werden. Moon zumindest mag es, wenn Tian das tut und spielt ausgesprochen gerne mit ihm. De Maistre und seine Frau Prune, die das Drehbuch verfasste, zeigen wie schon in früheren Filmen eine außergewöhnliche Tier-Mensch-Freundschaft, damit das Kinderpublikum wilde Tiere als faszinierende Mitgeschöpfe auf dem Planeten wahrnimmt. Das Interesse am Schutz ihrer natürlichen Lebensräume soll geweckt werden.
Eine weise Großmutter
Tian blüht auf in Gesellschaft seines vierbeinigen besten Freundes. Er wird wissbegierig, lernt auf einmal aus eigener Initiative und eifrig alles über Pandas und ihre Lebensbedingungen. Auch in der Schule kommt er besser voran. Dennoch bleibt das Verhältnis zum Vater angespannt, während die Ehe der Eltern vor dem Aus steht. Wenn Kinder in solchen Familienkrisen stecken, kann eine verständnisvolle Großmutter sehr hilfreich sein. Neben Tian ist die interessanteste Figur des Films also Nai Nai, die auch alte chinesische Tradition und Weisheit verkörpert. Stets fröhlich und unbekümmert, lenkt sie wie beiläufig die Entwicklung ihres Enkels und ihrer Enkelin in neue Bahnen.
In den Bergen Sichuans
Ein Abenteuertrip in den von Schluchten durchzogenen, bewaldeten Bergen wird zum Höhe- und Wendepunkt der Geschichte. Die Beziehungen verändern sich und das wiederum setzt weitere Umwälzungen in Gang. Tian kann seinen Freund eines Tages in die Wildnis entlassen, in der er Menschen nicht vermissen wird. Es ist bezeichnend für den Charme dieses hübsch komponierten Films, dass Moon einen zu Scherz und Spiel aufgelegten Laut von sich gibt, als er sich zum letzten Mal nach Tian umdreht.
Fazit: Der französische Regisseur Gilles de Maistre und die Drehbuchautorin Prune de Maistre erzählen in ihrem neuen Spielfilm wieder von der Freundschaft eines jungen Menschen zu einem wilden Tier. Diesmal begegnet ein Junge mit geringem Selbstwertgefühl einem Pandababy in seinem natürlichen Lebensraum in den Bergen. Die täglichen heimlichen Besuche, das gemeinsame Spielen beflügeln den Jungen. Ansprechend zwischen Naturszenen und menschlichen Familiendramen wechselnd, gelingt es dem Film zu zeigen, wie bereichernd es ist, sich wild lebenden Tieren als Mitgeschöpfen auf dem Planeten verbunden zu fühlen.
Es ist nahezu ausgeschlossen, einen Spielfilm mit Großen Pandas in ihren natürlichen Lebensräumen in China zu drehen. Die Behörden achten darauf, dass die geschützten Tiere, die im Land der Mitte hoch angesehene Werte wie Frieden und Freundschaft symbolisieren, ungestört leben. Doch dem französischen Regisseur Gilles de Maistre ("Mia und der weiße Löwe“) gelang das scheinbar Unmögliche. "Moon, der Panda“ erzählt von der Freundschaft eines Jungen mit einem Pandakind in freier Natur in den Bergen Sichuans. Der Film kommt ohne Spezialeffekte aus, die reizvollen Aufnahmen mit Seltenheitswert entstanden, während der junge Hauptdarsteller Noé Liu Martane mit dem verschmusten Panda spielte.
Seltene Freundschaft
Pandakinder sehen so knuddelig und lieb aus, als würden sie auch gern in den Arm genommen und geherzt werden. Moon zumindest mag es, wenn Tian das tut und spielt ausgesprochen gerne mit ihm. De Maistre und seine Frau Prune, die das Drehbuch verfasste, zeigen wie schon in früheren Filmen eine außergewöhnliche Tier-Mensch-Freundschaft, damit das Kinderpublikum wilde Tiere als faszinierende Mitgeschöpfe auf dem Planeten wahrnimmt. Das Interesse am Schutz ihrer natürlichen Lebensräume soll geweckt werden.
Eine weise Großmutter
Tian blüht auf in Gesellschaft seines vierbeinigen besten Freundes. Er wird wissbegierig, lernt auf einmal aus eigener Initiative und eifrig alles über Pandas und ihre Lebensbedingungen. Auch in der Schule kommt er besser voran. Dennoch bleibt das Verhältnis zum Vater angespannt, während die Ehe der Eltern vor dem Aus steht. Wenn Kinder in solchen Familienkrisen stecken, kann eine verständnisvolle Großmutter sehr hilfreich sein. Neben Tian ist die interessanteste Figur des Films also Nai Nai, die auch alte chinesische Tradition und Weisheit verkörpert. Stets fröhlich und unbekümmert, lenkt sie wie beiläufig die Entwicklung ihres Enkels und ihrer Enkelin in neue Bahnen.
In den Bergen Sichuans
Ein Abenteuertrip in den von Schluchten durchzogenen, bewaldeten Bergen wird zum Höhe- und Wendepunkt der Geschichte. Die Beziehungen verändern sich und das wiederum setzt weitere Umwälzungen in Gang. Tian kann seinen Freund eines Tages in die Wildnis entlassen, in der er Menschen nicht vermissen wird. Es ist bezeichnend für den Charme dieses hübsch komponierten Films, dass Moon einen zu Scherz und Spiel aufgelegten Laut von sich gibt, als er sich zum letzten Mal nach Tian umdreht.
Fazit: Der französische Regisseur Gilles de Maistre und die Drehbuchautorin Prune de Maistre erzählen in ihrem neuen Spielfilm wieder von der Freundschaft eines jungen Menschen zu einem wilden Tier. Diesmal begegnet ein Junge mit geringem Selbstwertgefühl einem Pandababy in seinem natürlichen Lebensraum in den Bergen. Die täglichen heimlichen Besuche, das gemeinsame Spielen beflügeln den Jungen. Ansprechend zwischen Naturszenen und menschlichen Familiendramen wechselnd, gelingt es dem Film zu zeigen, wie bereichernd es ist, sich wild lebenden Tieren als Mitgeschöpfen auf dem Planeten verbunden zu fühlen.
Bianka Piringer
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Besetzung & Crew von "Moon, der Panda"
Land: Frankreich, BelgienJahr: 2024
Genre: Abenteuer
Originaltitel: Moon le panda
Länge: 100 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 10.04.2025
Regie: Gilles de Maistre
Darsteller: Alexandra Lamy als Emma, Sylvia Chang Ai Chia als Nai Nai, Ye Liu als Fu, Nina Liu Martane als Liya, Noé Liu Martane als Tian
Kamera: Marie Spencer
Verleih: Weltkino Filmverleih
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