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The Monkey (2024)

Horror-Comedy: Ein Aufzieh-Affe erweist sich als garstiges Mordinstrument.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 3.0 / 5

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Die adoleszenten Zwillingsbrüder Hal und Bill (beide verkörpert von Christian Convery) finden in den Hinterlassenschaften ihres verstorbenen Vaters (Adam Scott) einen Spielzeug-Affen mit einer Trommel. Bald müssen sie feststellen, dass dieser den Tod eines Menschen im Umfeld bewirkt, sobald er aufgezogen wird. Daher werfen sie den Affen in einen Brunnen.

25 Jahre später haben sich die Brüder (nun beide gespielt von Theo James) entfremdet. Hal hat einen jugendlichen Sohn, Petey (Colin O'Brien), den er aber nur einmal im Jahr sieht. Als Hals und Bills Tante Ida (Sarah Levy) stirbt, ahnt Hal, dass der Spuk von einst noch nicht vorüber ist.

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"The Monkey": Fun-Splatter mit bizarren Momenten

Der 1974 geborene Regisseur Osgood "Oz" Perkins, Sohn des legendären Norman-Bates-Darstellers Anthony Perkins aus Alfred Hitchcocks Klassiker "Psycho" (1960), schuf mit seinem vierten Langfilm "Longlegs" (2024) einen aufsehenerregenden Mix aus Serienkiller-Thriller und Okkult-Horror, der vor allem auf eine unbehagliche Atmosphäre setzt und seine Figuren sowie deren Konflikte sehr ernst nimmt. Sein Nachfolgewerk "The Monkey" schlägt nun eine gänzlich andere Richtung ein.

Tod bei Trommelschlag

Statt sich (abermals) auf innere und äußere Spannung zu fokussieren, liefert Perkins mit der Adaption der 1980 veröffentlichten Stephen-King-Kurzgeschichte "Der Affe" in erster Linie betont überzogene Todesszenen, die in ihrer Drastik und in ihrer Absurdität an die 2000 gestartete "Final Destination"-Reihe denken lassen. Der Filmemacher beweist hier eine große Lust an Splatter-Einlagen, wenn das titelgebende Spielzeug-Tier, das offenbar verflucht ist, durch seine kleine Trommel dafür sorgt, dass Menschen im Umkreis auf höchst groteske Weise sterben. Die diversen "Unfälle", in der Küche am Gasherd oder in einem Swimmingpool, funktionieren als zutiefst schwarzhumorige Unterhaltung – sind indes eher eine wilde Nummernrevue.

Elijah Wood schaut rasch vorbei

Auf dramaturgischer Ebene bleibt "The Monkey" ziemlich schwach. Bedauerlich ist das deshalb, weil Perkins durch seine bisherige Arbeit gezeigt hat, dass er es besser kann. Auch ein bewusst trashiger Genrebeitrag, der einfach nur Blut und Spaß bieten will, hätte von etwas interessanteren Figuren gewiss profitieren können. Christian Convery ("Cocaine Bear") legt als junge Version des zentralen Zwillingsbrüderpaars Hal und Bill in einer Doppelrolle eine gute Leistung vor; auch Theo James ("Die Bestimmung – Divergent") agiert später im Doppelpart solide. Reizvoll ist an dem Protagonisten-Duo jedoch wenig. Elijah Wood ("Der Herr der Ringe") wirkt in seinem kurzen Auftritt vergeudet. Insgesamt scheint das Potenzial des Stoffes nicht ausgeschöpft worden zu sein.

Fazit: Eine blutige Parade mit reichlich bitterbösem Humor – und somit ein kurzweiliger Spaß für Genre-Fans.




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Besetzung & Crew von "The Monkey"

Land: USA
Jahr: 2024
Genre: Komödie, Horror
Kinostart: 20.02.2025
Regie: Oz Perkins
Darsteller: Theo James, Elijah Wood, Tatiana Maslany, Oz Perkins, Laura Mennell
Kamera: Nico Aguilar
Verleih: Plaion Pictures

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