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Beating Hearts (2024)
L'amour ouf
Drama: Zwei junge Menschen verlieben sich ineinander – doch etliche Konflikte stehen zwischen ihnen.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung :
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 32 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Die sechsjährige Jackie (June Benard Gourion) muss den frühen Verlust ihrer Mutter verarbeiten; der achtjährige Clotaire (Louis Raison) wächst derweil in einer Pflegefamilie mit vielen Geschwistern auf. Zur Schulzeit lernen sich Jackie (jetzt verkörpert von Mallory Wanecque) und Clotaire (Malik Frikah) als Jugendliche kennen. Als sich Clotaire mit einer kriminellen Bande einlässt, landet er für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat, im Gefängnis.
Jahre später heiratet Jackie (nun Adèle Exarchopoulos) ihren Ex-Chef Jeffrey (Vincent Lacoste). Doch dann wird Clotaire (François Civil) entlassen – und hofft auf eine weitere Chance.
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Filmkritik
"Beating Hearts": Again and again and again and again
Durch Auftritte in Werken wie "Liebe mich, wenn du dich traust" (2003), "Kleine wahre Lügen" (2010), "Das Leben ist ein Fest" (2017) oder "Asterix & Obelix im Reich der Mitte" (2023) gehört der 1972 in Caen geborene Gilles Lellouche schon seit vielen Jahren zu den bekannten Schauspielgesichtern Frankreichs. Mit "Die wunderbare Welt des Gustave Klopp" lieferte er 2004 wiederum seinen ersten Langfilm als Regisseur.
Nun folgt nach der Sport-Tragikomödie "Ein Becken voller Männer" (2018) Lellouches neue inszenatorische Arbeit: der Genre-Mix "Beating Hearts", der eine stürmische Love-Story mit Crime-Elementen verknüpft. Das Skript schrieb der Regisseur zusammen mit Ahmed Hamidi und Audrey Diwan auf Basis des Romans "Jackie Loves Johnser OK?" (1997) des irischen Schriftstellers Neville Thompson.
Come closer and see
Die Geschichte, die hier geschildert wird, lässt in ihrer emotionalen Wucht an William Shakespeares Bühnenklassiker "Romeo und Julia" (1597) und an die zahlreichen Kino-Variationen des Stoffes, etwa das Musical "West Side Story" (1961/2021), denken. Um ein klassisches Musical handelt es sich bei "Beating Hearts" zwar nicht – dennoch ist der Film von Musik durchflutet. Zu den Höhepunkten zählt eine Sequenz, in der sich die jugendliche Protagonistin Jackie mit ihrem rebellischen Schwarm Clotaire gewissermaßen in ein hochartifizielles Musikvideo zum Song "A Forest" von The Cure hineinimaginiert. Der Plot unternimmt zwei große Zeitsprünge – und hat dadurch etwas Episches.
See into the dark
Die Dringlichkeit der zentralen Liebe zwischen Jackie und Clotaire wird sowohl von den Jungstars Mallory Wanecque und Malik Frikah als auch von Adèle Exarchopoulos ("Blau ist eine warme Farbe") und François Civil ("Die drei Musketiere – D'Artagnan") im Strang um die Erwachsenenjahre mit spürbarer Hingabe verkörpert. Gemeinsam machen sie "Beating Hearts" zu einer mitreißenden Erfahrung.
Fazit: Eine wilde und gelungene Mischung aus Romantik, Spannung und Musik – mit einem tollen Ensemble in Hochform.
Durch Auftritte in Werken wie "Liebe mich, wenn du dich traust" (2003), "Kleine wahre Lügen" (2010), "Das Leben ist ein Fest" (2017) oder "Asterix & Obelix im Reich der Mitte" (2023) gehört der 1972 in Caen geborene Gilles Lellouche schon seit vielen Jahren zu den bekannten Schauspielgesichtern Frankreichs. Mit "Die wunderbare Welt des Gustave Klopp" lieferte er 2004 wiederum seinen ersten Langfilm als Regisseur.
Nun folgt nach der Sport-Tragikomödie "Ein Becken voller Männer" (2018) Lellouches neue inszenatorische Arbeit: der Genre-Mix "Beating Hearts", der eine stürmische Love-Story mit Crime-Elementen verknüpft. Das Skript schrieb der Regisseur zusammen mit Ahmed Hamidi und Audrey Diwan auf Basis des Romans "Jackie Loves Johnser OK?" (1997) des irischen Schriftstellers Neville Thompson.
Come closer and see
Die Geschichte, die hier geschildert wird, lässt in ihrer emotionalen Wucht an William Shakespeares Bühnenklassiker "Romeo und Julia" (1597) und an die zahlreichen Kino-Variationen des Stoffes, etwa das Musical "West Side Story" (1961/2021), denken. Um ein klassisches Musical handelt es sich bei "Beating Hearts" zwar nicht – dennoch ist der Film von Musik durchflutet. Zu den Höhepunkten zählt eine Sequenz, in der sich die jugendliche Protagonistin Jackie mit ihrem rebellischen Schwarm Clotaire gewissermaßen in ein hochartifizielles Musikvideo zum Song "A Forest" von The Cure hineinimaginiert. Der Plot unternimmt zwei große Zeitsprünge – und hat dadurch etwas Episches.
See into the dark
Die Dringlichkeit der zentralen Liebe zwischen Jackie und Clotaire wird sowohl von den Jungstars Mallory Wanecque und Malik Frikah als auch von Adèle Exarchopoulos ("Blau ist eine warme Farbe") und François Civil ("Die drei Musketiere – D'Artagnan") im Strang um die Erwachsenenjahre mit spürbarer Hingabe verkörpert. Gemeinsam machen sie "Beating Hearts" zu einer mitreißenden Erfahrung.
Fazit: Eine wilde und gelungene Mischung aus Romantik, Spannung und Musik – mit einem tollen Ensemble in Hochform.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Beating Hearts"
Land: Frankreich, BelgienJahr: 2024
Genre: Drama, Komödie, Krimi
Originaltitel: L'amour ouf
Kinostart: 27.03.2025
Regie: Gilles Lellouche
Darsteller: Adèle Exarchopoulos als Jackie (25 Jahre), François Civil als Clotaire (28 Jahre), Malik Frikah als Clotaire (17 Jahre), Mallory Wanecque als Jackie (15 Jahre), Alain Chabat
Kamera: Laurent Tangy
Verleih: Studiocanal
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