Sommer wie Winter... (2000)
Presque rien
Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung :
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Mathieus Familienferien in der Bretagne werden plötzlich spannend, als er den schönen und unberechenbaren Cédric trifft. Eine Romanze beginnt und Mathieu ist verwirrt und melancholisch. Das Coming-Out naht...
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Filmkritik
Sébastien Lifshitz erzählt eine Queer-Liebesgeschichte mit einer bisweilen verwirrenden verschachtelten Konstruktion aus winterlicher Gegenwart (?) und den Erinnerungen an die Sommerferien an der Bretagneküste. Lifshitz konzentriert sich ganz auf die Hauptfigur, verliert sich aber oft in Nebensächlichkeiten und zeigt kein Interesse, seine Handlung zu verdichten. Er zeigt aber Sensibilität für seine Charaktere und trifft die verschiedenen Stimmungen äußerst genau. Sein Film oszilliert zwischen unkomplizierter Erzählung und zielloser Langatmigkeit.
Durch die asketischen Mittel gelingt es Lifshitz, eine sehr natürliche, fast wahrhaftige Stimmung zu erzeugen, bei der die Darsteller bei sich sind. Sein Regiestil ist stark ausgeprägt und hat eine meisterliche Unvermitteltheit. Nichts wirkt konstruiert, sondern birgt eine lakonische Poesie, die der oft langwierige Film leider nur selten zulässt. Explizite Sexszenen à la "Romance" und "Intimacy" sind sicher nicht jedermanns Geschmack.
Robert Knapp
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Besetzung & Crew von "Sommer wie Winter..."
Land: FrankreichJahr: 2000
Genre: Drama
Originaltitel: Presque rien
Länge: 100 Minuten
Kinostart: 21.06.2001
Regie: Sébastien Lifshitz
Darsteller: Marie Matheron, Dominique Reymond, Laetitia Legrix, Jérémie Elkaïm, Réjane Kerdaffrec
Kamera: Pascal Poucet
Verleih: Salzgeber & Co. Medien GmbH